Klassen 9-10

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Woher wissen Archäolog*innen eigentlich, wie alt ihre Funde sind? Dieser Kurs gibt einen Einblick in verschiedene, vor allem naturwissenschaftliche Methoden, mit deren Hilfe Archäolog*innen Funde datieren können.

So lässt sich das Alter vieler Holzfunde, die rund um die Hammaburg gemacht wurden, zum Beispiel anhand der Radiokarbondatierung bestimmen. Um diese zu verstehen, ist es notwendig zu wissen, wie Atome aufgebaut sind, wie radioaktiver Zerfall vonstatten geht und was es genau mit der Halbwertszeit von radioaktiven Isotopen auf sich hat - und letzten Endes warum Forscher*innen daraus das Alter organischer Funde bestimmen können.

Die Industrialisierung hat das Leben der Menschen in einem Ausmaß verändert, wie kaum eine Epoche in der Geschichte vor ihr. Die Innovationen in der Textilindustrie, die am Anfang dieser Zäsur stehen, wirken dabei mit automatisierten Spinnmaschinen oder Webstühlen gar nicht so beeindruckend, waren aber maßgeblich für weitere Veränderungen.

Mittel und Wege, und die Mobilität von Menschen und Waren sicherzustellen, haben sich insbesondere in der Neuzeit noch einmal rasant weiterentwickelt. Der Schwerpunkt dieser Einheit liegt auf der Zeit ab der Industrialisierung.

Hamburg ist eine Stadt, die durch attraktive Lebensbedingungen immer schon viele Einwander*innen angezogen hat. Aber durch ihren Status als bedeutende Hafenstadt war sie für viele Auswander*innen auch das Tor zu einer neuen Welt. Besonders im 19. Jahrhundert verließen viele Menschen Deutschland via Hamburg, da sie sich ein besseres Leben in Übersee erhofften.

Der Kurs beschäftigt sich mit den Bedingungen der Auswanderung im 19. Jahrhundert und rückt dabei ein Ausstellungsstück des Archäologischen Museums in den Mittelpunkt: Das Gemälde "Abschied der Auswanderer" von Christian Ludwig Bokelmann aus dem Jahr 1894.

Die handlungsorientierten Ansätze ermöglichen eine Beschäftigung mit dem Thema "Auswanderung" damals und heute im Geschichts-, Theater- und Kunstunterricht.

Hamburg war und ist eine Wirtschaftsmetropole. Die günstige Lage der Stadt am Wasser und der daraus entstandene Hafen trugen und tragen wesentlich dazu bei, dass Hamburg für Kaufleute und Unternehmen ein attraktiver Standort war und ist. Zeitübergreifend sollen in dieser Einheit die Faktoren, die dafür sorgten, dass Menschen in die Stadt kamen, untersucht werden. Vom ersten verbrieften Stadtrecht, dem (gefälschten) Freibrief Barbarosas von 1189, bis zu den Anforderungen an eine Wirtschaftsmetropole in der globalisierten Welt.

In dieser Einheit geht es um das "Gegenteil von Mobilität": Grenzen. Es ist gar nicht so leicht, diesen vielfältigen Begriff zu beschreiben und zu definieren. Was ist eigentlich eine Grenze? Und wo begegnen uns Grenzen im Alltag? Und nicht zuletzt: Welche Grenzen sind hilfreich oder sinnvoll, welche nicht? 

Dass sich unsere Mobilität in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verändern sollte und sich verändern wird, ist klar. Vor allem der Umwelt- und Klimaschutz spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Aber auch andere Faktoren sind nicht zu vernachlässigen, wie Staus, Parkplatzmangel in den Innenstädten und zunehmende Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen, die um den Platz auf den Straßen konkurrieren. In dieser Einheit entwickeln die Schüler*innen eigene Vorstellungen davon, wie sich Mobilität verändern sollte und könnte. 


In diesem Kurs geht es um den großen Themenbereich "Baustoffe und Bauweisen im Deutschland der Nachkriegszeit" anhand der "Königsberger Straße" auf dem Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg.